ΗΡΑΙΟΝ ΤΗΣ ΣΑΜΟΥ
Kouka 1996
Die großflächig ausgegrabenen Siedlungen der Frühen Bronzezeit auf den nordostägäishen Inseln wurden in der vorliegenden Arbeit im Rahmen der eingangs beschriebenen Zielsetzung (Kap. I.1., I.2.) und Methode (Kap. II.) untersucht. Dabei konnte die Entwicklung von wirtschaftlichen, politischen und sozialen Strukturen in den einzelnen Siedlungen, die Dynamik der insularen Gesellschaften im Vergleich mit den festländischen sowie die Austauschmechanismen zwischen den nordost- und den mittel- sowie
südägäischen Siedlungen während der Frühen Bronzezeit aufgezeigt werden (Kap. III.4., IV.4., V.4., VI.4.). Ferner wurde sowohl einleitend (Kap. I.2.) als auch bei der Vorstellung der genannten Siedlungenauf die kulturellen Merkmale Troias und der unlängst in der Nord- und Ostägäis ausgegrabenenSiedlungen eingegangen, die zu einer Revision des Charakters, der geographischen Verbreitung und folglich auch der Definition des früher als „Trojanisch“ bezeichneten Kulturkreises führten (Karte 1, Tab.1).
In dieser Studie wurde eigangs die prähistorische Besiedlung auf den Inseln Lemnos, Lesbos, Chios und Samos untersucht. Es handelt sich in allen Fällen um mittelgroße Inseln, die nahe zum benachbarten kleinasiatischen Festland, jedoch nicht in direkter Nähe zueinander liegen (Karte 1). Ihre Besiedlung erfolgte mindestens im FN, besonders aber im SN. Um das Siedlungsmuster auf den einzelnen Inseln zu verfolgen, wurden in den jeweiligen Kapiteln die naturräumlichen Voraussetzungen vorangestellt:
Geomorphologie, Geologie, Klima, Bodenqualität und Vegetation. Damit ließen sich die Wirtschaftsformen erkennen und das prähistorische Siedlungsmuster auf der jeweiligen Insel unter Zuhilfenahme der bislang vorliegenden Siedlungsdaten sowie der demographischen Daten historischer Zeit rekonstruieren. Somit wurde der Rahmen für das Verständnis der Entwicklung der zu untersuchenden FBSiedlungen gesetzt (Kap. III.1., IV.1., V.1., VI.1.).
Die umfassende Untersuchung der Siedlungen von Poliochni, Thermi, Emporio und Heraion wurde unter folgenden Aspekten vorgenommen: Organisation des Siedlungsplatzes, Bau-, Fund- und Funktionsanalyse (Kap. II.4.).
Poliochni und Emporio wurden bereits im NL/CH, Thermi und Heraion erst am Anfang der FB besiedelt. Die Architekturschichten von Poliochni umfassen den größten Abschnitt der FB; Thermi war nur in der ersten Hälfte des 3. Jts. v.Chr. besiedelt, während in Emporio und Heraion die ganze FB erfaßt wurde. Poliochni giallo wurde durch Erdbeben zerstört und aufgegeben, Thermi wurde früher als Poliochni während der Phase V verlassen. Beide Orte wurden erst in der MB wieder besiedelt (Tab. 1).
In allen Siedlungen ließ sich vom frühesten Abschnitt der FB das Vorhandensein einer politischen Führung feststellen. Dies wurde an der Errichtung von Gemeinschaftswerken wie Umfassungsbzw.
Befestigungsmauer, Bauten mit spezieller Funktion, Versorgungswerken (Bewässerungs- und Wasserentsorgungssysteme) und an Änderungen der Bauschemata deutlich.
Alle Siedlungen wurden mit einer Mauer umgeben, die zum Schutz vor Überschwemmungen (Poliochni, Heraion) und äußeren Gefahren dienen sollte. Poliochni wurde bereits in der Phase Azzurro befestigt, Thermi erst in Phase IIIA bzw. IV, Emporio in Phase III und Heraion in der Zeitstufe „früher als Heraion I“. Den fortifikatorischen Charakter dieser Bauwerke beweisen die mächtigen Toranalagen (Poliochni, Thermi IVB-V, Heraion) sowie die Vormauern und Kasematten, die als Wachposten dienten (Thermi V). Intensive Erweiterungs- bzw. Umbauarbeiten wurden an den Befestigungsmauern von Poliochni verde, Thermi IVB und Emporio III, die zeitgleich mit Troia I-spät und Liman Tepe FB II waren, vorgenommen1. In dieser Zeit hatten die genannten Siedlungen einen außerordentlichen
wirtschaftlichen Wohlstand erreicht, der sie zu Konkurrenten in der Region machte. Ähnliche Befestigungsmaßnahmen zeigen seit Beginn des 3. Jts. v.Chr. die Siedlungen von Skala Sotiros und Limenaria auf Thasos, Palamari auf Skyros, Mikro Vouni auf Samothrake, Yenibademli Höyük auf Imbros und Myrina auf Lemnos2. Mächtige Befestigungsanlagen besitzen zudem bereits am Anfang der FB Troia, Bakla Tepe, Kale Tepe und Liman Tepe3, die auf das wirtschaftliche Wachstum von Siedlungen der maritimen Zone Kleinasiens hindeuten. Unter ihnen ist Liman Tepe besonders hervorzuheben: Die Befestigung mit riesigen hufeisenförmigen Bastionen umschloß die sogenannte „Unterstadt“ und den Hafen4.
Bei den Bauten mit spezieller Funktion handelt es sich um den frühesten in der Ägäis belegten Kommunalbau 14 („Bouleuterion“), der in allen FB-Phasen Poliochnis benutzt wurde, und um den Gemeinschaftsspeicher 28, der in den Phasen azzurro und verde in Betrieb war (Plan 4). Dem Bau 31, der [XIII..]
in Phase azzurro westlich vom Gemeinschaftsspeicher lag, darf eine ähnliche Funktion zugeschrieben werden (Kap. III.3.2.1.). Ein kommunaler Speicher konnte ebenso in Heraion I identifiziert werden (Kap.
VI.3.2.). Der in Liman Tepe (FB II) entdeckte korridorartige Bau soll anhand seiner Lage, dem Bautupus und der Konstruktionsart sowie seinem Fundkontext auch als Gemeinschaftsbau interpretiert werden5.
Als Bauten mit einer politisch-wirtschaftlichen Bedeutung werden jene bezeichnet, die sich durch ihre Lage im Siedlungsplan, ihre Bauweise und die Nutzungsdauer über alle Phasen auszeichnen, wie der Bau 317 von Poliochni azzurro-giallo, die Insula VIII von Poliochni giallo (Plan 10), das Gebäude A1-A2 in Thermi I-IIIB, der Bau Æ in Thremi V und der „Zyklopische Bau“ von Heraion III (Plan 13, 32, 51).
Dieser Kategorie soll auch das in der befestigten Burg von Troia II errichtete Megaron IIA zugeschrieben werden (Plan 56b-c).
Zu den Versorgungsanlagen gehören die in Thermi I, Poliochni azzurro-giallo und Emporio V-I untersuchten Brunnen, um die herum steingepflasterte Plätze angelegt wurden. Ferner war in Poliochni rosso und vor allem in Poliochni giallo durch die steinverkleideten und -bedeckten Kanäle ein fortschrittliches Abwasserleitungssystem zu erkennen, das den frühesten Beleg für Kanalisationen in der Ägäis darstellt6. Derartige Installationen wurden zudem in Palamari auf Skyros entdeckt7.
Im Hinblick auf die Siedlungsplanung bzw. auf die Siedlungsschemata belegt Poliochni azzurrogiallo eine Bauanordnung in ungleich große Insulae und stellt das früheste Beispiel des „linearen Bauschemas“ in der vorgeschichtlichen Ägäis dar (Kap. III.3.3., Plan 7, 9). In Thermi I-IIIB wird das „radiale“ Bauprinzip erkannt (Plan 15)8, das in Thermi IVA/IVB durch das „orthogonale/rektanguläre“ (Plan 27)9 und in Thermi V durch das „lineare Bauschema“ (Plan 30)10 ersetzt wurde. Thermi IVA/B bildet den frühesten Beleg der Bebauung in gleichgroßen Bauinsulae in der Ägäis überhaupt. Die beiden Einschnitte in der Architekturgeschichte Thermis wurden mit dem ständigen Bevölkerungszuwachs verknüpft und erklärt, dem Bauschemata mit Erweiterungsmöglichkeiten in allen Himmelsrichtungen am
besten entgegen kamen (Kap. IV.4.). Eine dem radialen Bauprinzip ähnliche Anordnung freistehender Bauten und Baublöcke wurde in Heraion III-IV nachgewiesen (Kap. VI.4., Plan 50, 52). Das Bauschema von Emporio weist schließlich eine Bauanordnung in Wohnblöcken auf, deren genaue Form beim
gegenwärtigen Forschungsstand nicht rekonstruiert werden kann (Kap. V.4., Plan 37). Radiale Bauschemata weisen Beåik Tepe, Troia I-IIf (Plan 56a-b), Bakla Tepe und Asomatos auf Rhodos auf, während eine Bauordnung in ungleich großen Insulae in Troia IIg (Plan 56c), Liman Tepe und Palamari zu beobachten ist11.
Die Daten zu Bestattungssitten beschränken sich in den untersuchten Siedlungen auf vereinzelte intramurale Bestattungen, darunter wenige in Gefäßen bzw. in Pithoi12 und zwei in direkter Siedlungsnähe angelegte Gräber (Heraion IV, Emporio II)13. Sie stellen in ihrer Mehrheit Kinderbestattungen dar. Aufgrund des Fehlens regulärer Bestattungen von Erwachsenen in der Nordägäis ist von extramuralen Bestattungen auszugehen. Extramurale Nekropolen der FB II sind bislang aus dem westlichen bzw. südlichen Kleinasien (Ilžpžnar-Hacilartepe, Yortan, Babaköy, Bakla Tepe, Harmanören, Demircihüyük-Saržket, Küçükhöyük, Kusura, Iasos und Karataå-Semayük) und seit neuestem aus Westmakedonien (Kitrini Limni) und der Chalkidike (Ajios Mamas) bekannt. Da intramurale
Pithosbestattungen in Troia Ib, Emporio II und Heraion IV belegt und extramurale Nekropolen aus den benachbaren Küstenregionen von Kleinasien und Makedonien bekannt sind, sollte auch auf den nordägäischen Siedlungen mit Pithos-Nekropolen zu rechnen sein14.
Die Auswertung der vorgelegten Fundgattungen aller Siedlungen hat ergeben, daß die Ökonomie der insularen Siedlungen auf drei Bereichen ruhte: der Landwirtschaft, dem Handwerk und dem Handel. Weitere nachgewiesene Wirtschaftstätigkeiten waren Jagd, Fischerei, Fell- und Holzbearbeitung, Schiffsbau, Flechterei und Textilverarbeitung. Textilproduktion wurden in Poliochni während aller Bauphasen in allen Haushalten intensiv betrieben und schlossen zudem den Vorgang des Färbens ein; ihre Produkte stellten Handelsgegenstände dar (Kap. III.3.2.3.). Die Herstellung von großen Vorratsgefäßen [XIV..]
(Thermi I, Poliochni), Knochen-, Stein- und Silexgeräten sowie die Metallurgie stellten weitere spezialisierte Tätigkeiten dar. Innerhalb der Siedlungen konnten folgende Werkstätten nachgewiesen werden15:
Werkstätte zur Herstellung von Knochengeräten: Poliochni azzurro, Insula I-II (Plan 4).
Werkstätte zur Herstellung von Steingeräten: Schaftlochäxte wurden in den Insulae XVII-XVIII und Rillenschläger in den Räumen 1111-1112 von Poliochni verde hergestellt (Plan 6). Schaftlochäxte und Silexartefakte wurden im Raum 816c von Poliochni rosso erzeugt (Plan 8). Die Herstellung von Silexgeräten wurde ferner nordwestlich der Insula VI von Poliochni giallo (Plan 10) sowie in Emporio II bestätigt (Plan 42).
Metallwerkstätte: In Poliochni azzurro in der Insula I-II und südöstlich des Abschnitts 12 der Befestigungsmauer, im Raum 1119 der Phase verde und in den Räumen 424, 502-504, 609 und dem Bau IA der Phase giallo (Plan 4, 6, 8, 10). In den Bauten 605 und 832 wurden schließlich von Poliochni Azzurro bis giallo metallurgische Arbeiten ausgeführt. In Thermi I-IVB konnte im Areal E ein „Metallhandwerkerviertel“ festgestellt werden (Plan 14, 23, 26), was zusammen mit den Beispielen aus Poliochni (Bau 605 und 832, Plan 6, 8, 10) einen Beweis für die erbliche Weitergabe von „Beruf“, Land und Status liefert16. Metallherstellung wurde ferner in Thermi II im Areal Ã1, in Thermi IIA in K, in Thermi IVA in P4 und in den Arealen Z und Ð von Thermi V und nicht zuletzt im Haus VII von Emporio IV nachgewiesen17. Daraus ergibt sich, daß die Metallherstellung zumindest in Poliochni von mehreren Handwerkern durchgeführt wurde und kein Monopol darstellte. In Poliochni giallo konnte eine weitere Spezialisierung auf die Herstellung von Schmucknadeln und Werkzeug erkannt werden.
Eine seit Beginn des 3. Jts. v.Chr. nachgewiesene lokale Herstellung von Metallartefakten18 wird auf den nordostägäischen Inseln durch die für das Zerkleinern (Steinhämmer) und Schmelzen (Tondüsen, Gußtiegel und -löffel) des Metalls sowie für das Formen von Geräten (Gußformen) erforderliche
Gerätschaft und von den Schmelzprodukten (Schlacken) nachgewiesen, die in Poliochni azzurro, Thermi I und Emporio V entdeckt wurden19. Weitere Indizien dafür werden von entsprechenden Funden aus den zeitgleichnen Inselsiedlungen in Yenibademli Höyük und in Myrina geliefert20. Die Metallartefakte und die für ihre Herstellung notwendige Gerätschaft aus Troia I, Beåik Tepe, Bakla Tepe und Liman Tepe21 weisen ferner auf ein gleichartiges und paralleles Wachstum der Metallurgie auf der westkleinasiatischen Küste während der FB I hin. Anhand der chemischen Analysen von Metallgeräten läßt sich eine ständige Zunahme an Zinnbronzen von Poliochni azzurro bis giallo und Thermi I-V in der Metallproduktion
feststellen22. Bei eingehender Betrachtung der Ergebnisse der chemischen Analysen der untersuchten Artefakte23 stellt man ferner fest, daß Zinnlegierungen bei der Herstellung von Werkzeug und Waffen bevorzugt wurden, Kupfer- und Arsenlegierungen dagegen für die Herstellung von Schmuck verwendet wurden.
Zur Entwicklung der Zinnbronzemetallurgie in der Nordägäis während der FB II und den herausragenden Beitrag Poliochnis in der Bronzemetallurgie der restlichen Ägäis24 muß aufgrund der Bleiisotopenanalysen der Bronzefunde Poliochnis, Thermis sowie Troias betont werden, daß das Blei, das sie enthalten, aus geologisch viel älteren Quellen als den bekannten Lagerstätten der Ägäis und Kleinasiens stammt, die in der Zeit von Troia II ausgebeutet wurden25. Diese Quellen sollen in Mittelasien lokalisiert
werden, was sich durch jüngste Untersuchungen in Tadschikistan (Muschiston) und Usbekistan (Karnab) nachgeweisen läßt26. Die aufgeführten Fakten führen zu einer Revision der bislang postulierten These einer lokalen Entwicklung der Zinnbronzemetallurgie in der Nordägäis sowie der kontroversen Diskussionen [XV..]
über die Herkunft des in der FB-Ägäis benutzten Zinns27. Es läßt sich die Suche nach neuen Metallquellen und eine daraus folgende Erweiterung des nordägäischen Handelsnetzes nach Osten erkennen. Hierzu soll die Rolle der bislang bekannten mächtigen Hafenstädte Westkleinasiens von Troia und Liman Tepe28 als wichtige Stationen bzw. Bindeglieder im Handelsnetz zwischen Anatolien und der Ägäis betont werden.
Der Erwerb und die Anwendung von fertiger Zinnbronzelegierung für die Herstellung von widerstandsfähigem Werkzeug auf der Insel stellt jedoch die technologischen Kenntnisse der Metallhandwerker von Thermi und Poliochni nicht in Frage. Es scheinen eben jene Inselhandwerker gewesen zu sein, die solche Legierungen im Rahmen von Handelsbeziehungen in die Zentral- und Südägäis exportierten. Ein Indiz dafür stellt die vergleichende Studie der Daten der chemischen, der Spurenelementeund
der Bleiisotopen-Analyse von Artefakten aus Troia, Poliochni giallo und Kastri auf Syros dar, die eine chemische und isotopische Verwandschaft belegen29. Dies ist ein zusätzlicher Beweis für die intensive Handelsbeziehungen zwischen der Nordägäis bzw. Westanatoliens mit den Kykladen und der Südägäis, die während der sogenannten Lefkandi I-Kastri-Phase (Tab. 1) neben der Anlieferung neuer Metallegierungen neue Trink- und Eßsitten umfaßte30. Die Kontakte der genannten Regionen begannen jedoch bereits am Anfang des 3. Jts. v.Chr. und beabsichtigten den Erwerb von Rohstoffen, insbesondere von Metallen wie Kupfer, Arsen, Silber und Blei aus Nordwestanatolien (Troas), der Chalkidike, Thasos und von den Kykladen (Kythnos, Siphnos)31.
Die Metallhandwerker von Thermi, Poliochni, Emporio und Heraion hatten sich selbst um den Erwerb der wertvollen Metalle bzw. um der Zinnlegierungen zu kümmern und daher auch die Handelsbeziehungen zum Teil übernommen. Zu diesem Schluß führte die für die genannten Siedlungen
unternommene Fund- und Funktionsanalyse. Gerade in den Siedlungsarealen, wo metallurgische Tätigkeiten nachgewiesen worden waren, wurden Siegel sowie die meisten Repräsentations- bzw.
Prestigeobjekte gefunden, vorwiegend Schmuck aus Metall (Bronzenadeln, Blei-, Zinn-Armring) und Knochen, Dolche, Marmoridole und -schalen von den Kykladen und importierte Keramik32. Dies bedeutet, daß die Metallhandwerkerfamilien, die zum Teil auch Handel trieben, über besonderen Wohlstand verfügten und einen Status hatten, der sich von dem anderer Bewohner unterschied. Hier ist neben der oben angesprochenen politischen Macht eine weitere Differenzierung in den nordägäischen Gesellschaften zu erkennen, nämlich die der reichen Familien der Metallhandwerker und Händler.
Der Wohlstand, den insbesondere Poliochni und Thermi um die Mitte des 3. Jts. v.Chr.
erreichten, ließ das Horten von Bronzegeräten zu. Dies zeigen die Armringe aus Blei und Zinn von Thermi IVA sowie die Hortfunde aus dem „Potter’s pool“ von Thermi IVB und dem Raum 829 von Poliochni rosso33. Bei diesen Hortfunden sowie bei den Schatzfunden Troias34 ist ein häufiges Vorkommen von Zinnbronzen festzustellen, was die Wertschätzung des Zinns beweist, die nicht nur auf die funktionale Bedeutung dieses Rohstoffes, sondern gerade auf das Wissen um seine Herkunft aus weit entfernt liegenden Gegenden zurückgeht.
Poliochni scheint eine Sonderstellung im wirtschaftlichen Gefüge der Nordägäis eingenommen zu haben. Der hier stark entwickelte primäre Wirtschaftsfaktor konnte seit Anfang der FB intensive Handelsbeziehungen zu Nordwestkleinasien, den ägäischen Inseln und zum griechischen Festland leisten, die in der Phase verde vorbereitet wurden, sich in der Phase rosso weiterentwickelten und ihren Höhepunkt in der Phase giallo erreichten (Bronzen, Keramik). Gegenstand dieser Beziehungen war vorwiegend der Export lokaler Produkte (z.B. Textilien) und der Erwerb von Rohmaterialien wie Obsidian, Metallen und Farbstoffen wie Malachit, Azurit und Luxusobjekten. In seiner letzten Siedlungsphase scheint Poliochni die führende Rolle im Handel zwischen Nordwestkleinasien und Lemnos einerseits und zwischen der nördlichen und südlichen Ägäis andererseits übernommen zu haben. Die Annahme ist nicht übertrieben,
daß Poliochni wegen seiner geographischen Lage eine stärkere Handelsmacht war als Troia, das seine lokale Bedeutung in der Troas vor allem aus dem umliegenden Land bezog. In dieser mächtigen Inselgesellschaft von Poliochni konnte eine soziale Differenzierung erkannt werden, die eine politische Führung, eine vermögende Elite von Metallhandwerkern-Kaufleuten („Goldschatzfund“ von Raum 643) und viele gleichwertige wohlhabende Handwerkerfamilien umfaßte (Kap. III.3.5.4.). [XVI…]
Troia scheint dagegen, wie die nachgewiesene Vielfalt an Rohstoffen und Fundgattungen in den Schichten Troia II zeigt, das reiche Hinterland mit dem Vorkommen von Silex, Kupfer, Edelmetalle und Halbedelsteinen ausgenutzt zu haben. Nach Troia und der Westküste Kleinasiens führten
festländische Handelswege aus dem östlichen und südlichen Kleinasien, die nicht nur Rohstoffe, sondern auch neue Techniken (Töpferscheibe in Troia IIb), Meßsysteme (Hämatitgewichte), Ideen (Gefäßformen) und Handwerker (Goldschmiede) brachten. Der Erwerb von Gütern und Ideen ergab jedoch keinen bedeutenden Anstoß für die lokale materielle Kultur, was sowohl in der Architektur bzw. Der Bautechnologie (Kap. III.3.5.3.2., Plan 56) als auch am Konservatismus in der Keramiktechnologie festzustellen ist. Demgegenüber zeigt Poliochni eine Flexibilität in der Übernahme und der progressive Adaption kultureller Züge der Ägäis und Kleinasiens, die sich sowohl in der Architektur als auch in vielen Fundgattungen (z.B. qualitätsvolle Keramik) verfolgen läßt. Es kann daher als bedeutende Seehandelsstation von fast städtischem Charakter bezeichnet werden (Kap. III.3.5.4.).
Die Organisation der untersuchten Siedlungen weist alle Charakteristika eines frühurbanen Zentrums auf. Die Verteilung des Reichtums zeugt von Gesellschaften mit hoch entwickelten politischen, wirtschaftlichen und sozialen Strukturen, die das Niveau eines Dorfes überwunden und sich zu
konkurrenzfähigen Siedlungen in der Nordägäis gewandelt haben. Das Verlassen der Siedlung von Thermi V ist ein Beweis für diese Konkurrenz. Die Existenz einer politischen Macht und der Wohlstand, den Thermi in Phase V erreicht hatte, wurde für die Siedlung zunehmend zu einer Gefahr, die vom Land und vom Meer her drohte. Die zunehmende Bedrohung Thermis durch ebenso wohlhabende oder stärkere Gemeinschaften, die sich auf den Inseln (z.B. Poliochni) oder auf dem kleinasiatischen Festland (Troia,
Bakla Tepe, Liman Tepe) entwickelten, führte zur Umsiedlung der recht großen Bevölkerung von Thermi V ins Inselinnere.
Die vergleichende Untersuchung der Inselsiedlungen von Poliochni, Thermi, Emporio und Heraion sowie Troias und der begrenzt erforschten Siedlungen wie Kumtepe, Beåik-Yassž-Tepe, Larisa am Hermos, Bayraklž/Smyrna, Bakla Tepe, Kale Tepe, Liman Tepe/Klazomenai an der Westküste Kleinasiens, Protesilaos auf der Kallipolis-Halbinsel, Myrina und Koukonisi auf Lemnos, Methymna und Kourtir auf Lesbos, Yenibademli Höyük auf Imbros, Tenedos-Nekropole auf Tenedos, Mikro Vouni auf Samothrake, Skala Sotiros und Limenaria auf Thasos, Palamari auf Skyros und Asomatos auf Rhodos
(Kap. I.2.) hat im 3. Jt. v.Chr. gemeinsame Kulturelemente aufgezeigt, die in einem breiten geographischen Raum verfolgt werden können. Dieser Raum überschreitet die Troas und die nahe der kleinasiatischen Küste liegenden Inseln Lemnos, Lesbos, Chios und Samos und weitet sich weiter nach Norden (Thasos, Samothrake, Imbros, Tenedos), Westen (Skyros) und Süden (Izmir Region, Rhodos, Iasos) aus (Karte 1, 2). Die gemeinsamen Kulturelemente sind sichtbar am Siedlungsmuster, an der Siedlungsplanung und den Bauformen, an der Existenz von Befestigungsanlagen und Kommunalbauten, an den Bestattungssitten, an den Wirtschaftsfaktoren -vorwiegend der Metallurgie und dem Handel- sowie an den Sozialstrukturen.
Bereits zu Beginn des 3. Jts. v.Chr. existieren auf den Inseln eine (Mikro Vouni, Yenibademli Höyük) oder mehrere Siedlungen (z.B. Skala Sotiros und Limenaria auf Thasos, Myrina und Poliochni auf Lemnos, Thermi und Kourtir auf Lesbos), die soweit ausgegraben, einen entwickelten Siedlungsplan
aufweisen, Umfassungsmauer und Kommunalbauten besitzen, und durch ihre Funde locale Metallverarbeitung und Handelstätigkeiten belegen (s.o.). Das für die kleinasiatische Küstenzone rekonstruierbare Siedlungsbild der FB I läßt gemäß dem gegenwärtigen Forschungsstand gleich große Siedlungen in der Troas (Beåik-Yassž-Tepe, Troia I früh-mittel) und mehrere kleine Siedlungen im Bereich von Izmir35 annehmen (Karte 1); unter den letzteren unterscheiden sich Bakla Tepe und Liman Tepe durch ihre Bauplanung bzw. durch ihr Befestigungsystem36.
Zu Beginn der FB II wird ein zunehmendes Wachstum der Inselsiedlungen beobachtet, das sich in der Architektur und der Wirtschaft widerspiegelt (Tab. 1, Karte 1). Die Bevölkerungszunahme führte zur Erweiterung (Poliochni verde, Myrina) oder sogar zur Neuplanung der Siedlungen (Thermi IVA-IVB).
Die Entwicklung der Metalltechnologie und der intensive Handel begünstigten die wirtschaftliche Entwicklung jener Siedlungen, deren Bedeutung in der Region an der Erweiterung und/oder Verstärkung der Befestigungsanlagen (Poliochni verde, Thermi IVA-IVB, Palamari I, Skala Sotiros A) sowie an plötzlichen Zerstörungen (Emporio IV) sichtbar ist. Gleiche Charakteristika werden auch in Troia I-spät, Liman Tepe und Bakla Tepe beobachtet. Die zuletzt genannten Siedlungen entwickelten sich in der FB II zu befestigten, dicht bebauten regionalen Zentren, wie Troia in der Troas sowie Liman Tepe37 und Bakla Tepe bei Izmir; manche kleine befestigte Siedlungen wie Kale Tepe blieben jedoch wegen ihrer hohen Lage
als Kontrollstellen von Bedeutung38. An diesen Merkmalen erkennt man eine kulturelle „Koine“ in der [XVII..]
Region. Die an allen nord- und ostägäischen Plätzen entdeckten Importfunde39 -vor allem von den Kykladen- weisen ferner auf die wichtige Rolle hin, die diese Region im ägäischen Handelsnetz um die Mitte des 3. Jts. v.Chr. spielte, und auf ihren Beitrag zur Entstehung eines „international spirit“40 nach Renfrew.
In der fortgeschrittenen FB II, die Poliochni rosso, Thermi V, Emporio III-II, Heraion I, Troia II-früh und Liman Tepe (FB II) umfaßt (Tab.1), wird der Höhepunkt dieser kulturellen „Koine“ erreicht, die jedoch durch eine Zunahme der wirtschaftlichen Konkurrenz jener Siedlungen gekennzeichnet wird.
Erneute Siedlungserweiterungen (Poliochni rosso, Myrina), neue Siedlungsschemata (Troia II-früh, Thermi V), Verstärkung von Befestigungsmauern mit Bastionen (Liman Tepe, Palamari II, Skala Sotiros B) und geschützten Toranlagen (Poliochni rosso, Thermi V, Heraion I), Wachstum der Zinnbronzemetallurgie, Zunahme von Importen sowie Anhäufung von Prestigeobjekten (Poliochni rosso, Thermi IVB) spiegeln den Wohlstand und die damit zusammenhängenden Veränderungen von Sozialstrukturen wider. Zugleich erklären sie zum einen die zunehmende Zahl von Küstensiedlungen auf Lemnos, der für den Seehandel der Nordägäis bedeutendsten Insel (Karte 6). Zum anderen liegt in ihnen die Ursache für das Aufgeben einer so wohlhabenden Siedlung wie Thermi V, die die zunehmende Konkurrenz in der Region nicht überstehen konnte.
Die Konkurrenz konnten in der späten FB II, die zeitgleich mit Poliochni giallo und Troia II mittel-spät ist, auch weitere wohlhabende Siedlungen wie z.B. Emporio I nicht überstehen. Dies sollte mit dem übermäßigen Wachstum der Hafenstadt von Liman Tepe sowie durch die Existenz weiterer wichtiger Siedlungen in der Izmir-Region (Bakla Tepe) zu erklären sein. Die genannten Siedlungen, vor allem Liman Tepe, nahmen eine äußerst wichtige Rolle im Handelsnetz zwischen der Westküste Kleinasiens bzw.
Anatoliens und der Ägäis ein, was durch Importe von den Kykladen und vom griechischen Festland bestätigt wird (Silbernadel und Kykladenpfanne in Bakla Tepe, Saucieren in Liman Tepe)41. Im Gegensatz zu Lesbos und Chios, die in diesem Zeitabschnitt ihre frühere Bedeutung verloren zu haben scheinen42, zeigen Lemnos mit Poliochni giallo und Koukonisi, Thasos mit Skala Sotiros B, Skyros mit Palamari II/III und Samos mit Heraion III-IV (Karte 1) ein ununterbrochenes und wohl zunehmendes Wachstum auf, das im intensiven Seehandel begründet ist. Es handelt sich um die sogenannte Lefkandi I-Kastri-Phase43, die sich durch die Präsenz importierter Metallegierungen (s.o. Kastri auf Syros) und westanatolischer Keramik (Schnabelkannen mit schräger oder abgeschnittener Mündung, ein-/zweihenklige Trichterhalsbecher, Glockentassen, Depata amphikypella, flache Teller)44 auf den Kykladen und an der Ostküste des griechischen Festlands auszeichnet (z.B. Pevkakia45). Das Vorhandensein der eben erwähnten Funde in kykladischen Siedlungen46, und deren in dieser Phase erbauten Befestigungen47 (Kastri auf Syros, Kynthosauf Delos, Panormos auf Naxos)48, die Ähnlichkeiten mit den nordägäischen Befestigungen haben (z.B. in Palamari, Skala Sotiros), führten zur Annahme einer Kolonisierung der Kykladen durch eine nordägäische Bevölkerung49. Die Anzahl der genannten Keramikformen innerhalb der bislang bekannten Fundkontexte ist, jedenfalls nach dem derzeit publizierten Material zu urteilen, recht gering50; dies deutet auf ihre Nutzung als Prestigeobjekte hin, seien sie importiert oder lokal hergestellt51. Die Verbreitung der [XVIII..]
westanatolischen Keramik auf den Kykladen52 und dem östlichen griechischen Festland sowie die vorhandenen Variationen53 der oben genannten Gefäßformen sprechen außerdem für zwei Herkunfts- bzw.
Einflußbereiche: die Nordostägäis und die Südägäis bzw. das südwestliche Kleinasien. Die nördliche Route dürfte von Poliochni über Skyros nach Thessalien, Euböa und nach den Nordkykladen, die südliche von der Izmir-Region bzw. von Kilikien über Chios, Samos, Kos und Rhodos zu den Südkykladen geführt haben. Demnach sollten in den vorhandenen westanatolischen Elementen auf den Kykladen eher „ ... das letzte Aufflackern des ´international spirit` der Stufe FK II als eine Invasion fremder Bevölkerungselemente ...“ gesehen werden54.
In der ausgehenden FB, nämlich in der FB III, setzten bedeutende Siedlungen der untersuchten Regionen wie Troia III-IV, Liman Tepe, Bakla Tepe (FB III), Koukonisi, Palamari III, Heraion IV, ihr Leben fort bis in die MB hinein, während andere, wie Poliochni, wegen Naturkatastrophen aufgegeben wurden. Am Beispiel von Poliochni und Koukonisi wurde die Konkurrenz zwischen zwei Siedlungen auf der gleichen Insel sichtbar, die nur die eine Siedlung überstand (Karte 6). Nach der Zerstörung von Poliochni giallo durch starke Erdbeben wurde die Siedlung über einen Zeitabschnitt, der in der Nordägäis den Schichten Troia III-IV entspricht, verlassen, und erst in der Phase bruno in äußerst begrenztem Umfang erneut besiedelt (Tab. 1). In Koukonisi jedoch werden beide genannten Phasen durch zwei Bauphasen und zahlreiche intakte Funde repräsentiert, die direkt auf Bauten liegen, die zeitgleich mit Poliochni giallo sind. Derzeit stellen sie den reichsten Befund des fortgeschrittenen 3. Jts. auf Lemnos dar55.
Koukonisi zeigt, daß Lemnos trotz der Zerstörung der wohlhabenden Siedlung von Poliochni seine wirtschaftliche Bedeutung in der Nordägäis beibehielt und weiterhin eine wichtige Rolle in den Handelsbeziehungen zwischen der Nord- und der Südägäis spielte. Die Funde von Mikro Vouni auf Samothrake beweisen darüber hinaus durch die Anzahl der minoischen Siegel bzw. Siegelabdrücke56, daß gerade zu dieser Zeit die nordägäischen Inseln äußerst bedeutend waren, da sie an wichtigen Handelswegen lagen, die den SO-Balkan, die Schwarzmeerregion und das nordwestliche Kleinasien mit der Südägäis einschließlich Kreta verbanden (Kap. III.4.).
Die vergleichende Studie alter und neuer archäologischer Daten aus Siedlungen auf Inseln der Nord- und Ostägäis und im westlichen Kleinasien führte zur Festlegung gemeinsamer kultureller Charakteristika sowie zur Beschreibung ihrer unterschiedlichen Ausprägungen während der einzelnen
Phasen der lang andauernden Frühen Bronzezeit. Der Raum, in dem die oben angeführten Kulturelemente erscheinen, überschreitet die Troas und die Inseln Lemnos, Lesbos, Chios und Samos und weitet sich weiter nach Norden (Thasos, Samothrake, Imbros, Tenedos), Westen (Skyros) und Süden (Izmir Region, Rhodos, Karien) aus. Folglich wird für die Beschreibung dieses dynamischen und eigenartigen Bestandteiles der ägäischen Frühen Bronzezeit an Stelle des alten Terminus „Trojanische Kultur“ der Begriff „Kulturkreis der Nord- und Ostägäis“ bevorzugt, der sowohl die insularen als auch die maritimen Siedlungen des kleinasiatischen Festlandes beinhaltet57. Der kürzlich vorgeschlagene Terminus „Maritime Troia-Kultur“ beschreibt die „regionalbezogene Kulturepoche“ von Troia I-III58, die nach den neuen Erkenntnissen in Troia von einer Kontinuität der Kulturerscheinungen geprägt ist. Einer Erweiterung des Kulturkreises nach Osten widersprechen zudem neuere Keramikstudien, in denen der unterschiedliche Charakter von Gefäßformen aus der Küstenregion und aus dem kontinentalen Westen Kleinasiens [..XIX]
hervorgehoben wurde59. Der alte Begriff „Trojanische Kultur“ kann schließlich ohne weiteres beibehalten werden, um die Siedlungsphasen von Troia II zu bezeichnen, die durch ihre Architektur und die zahlreichen „Schätze“ von Troia IIg zweifelsohne ein lokales soziopolitisches Phänomen darstellen und das nach Osten hin in Anatolien über kein Hinterland verfügt60 (Kap. I.2.).
IN ENGLISH
Poliochni and Emporio were already settled in the NL/CH {Neolithic period (Black Period, 3700-3200 BC}, while Thermi {The settlement was dated from the Middle to Late Neolithic II,} and Heraion were only settled at the beginning of the FB. The architectural layers of Poliochni comprise the largest section of the FB; Thermi was only settled in the first half of the 3rd millennium BC, while the entire FB was recorded in Emporio and Heraion. Poliochni Giallo was destroyed by earthquakes and abandoned, while Thermi was abandoned earlier than Poliochni during Phase V. Both sites were not repopulated until the MB (Table 1).
ΒΙΒΛΙΟΓΡΑΦΙΑ
https://www.researchgate.net/publication/329668056_Settlement_and_Society_in_Early_Bronze_Age_Heraion_Exploring_Stratigraphy_Architecture_and_Ceramic_Innovation_After_Mid-3rd_Millennium_BC
https://www.academia.edu/1143063/KOUKA_O_2002_Siedlungsorganisation_in_der_Nord_und_Ost%C3%A4g%C3%A4is_w%C3%A4hrend_der_Fr%C3%BChbronzezeit_3_Jt_v_Chr_Ph_Dissertation_Universit%C3%A4t_Heidelberg_1996_Internationale_Arch%C3%A4ologie_58_VML_Verlag_Marie_Leidorf_GmbH_Rahden_Westf
Kouka, O. 1996. Siedlungsorganisation in der Nord- und Ostägäis während der Frühbronzezeit (3. Jt. v.Chr.). Teil I - Text-Karten-Tabellen-Diagramme (Internationale Archäologie Band 58), Herausgegeben von Claus Dobiat und Klaus Leidorf.